So hilfst du deinem Hund bei Reiseübelkeit

July 11, 2018 • lucy

So hilfst du deinem Hund bei Reiseübelkeit
Reiseübelkeit betrifft nicht nur Menschen—auch einige unserer pelzigen Freunde leiden darunter. Zum Glück gibt es mehrere Möglichkeiten, die du ausprobieren kannst, um deinem Hund zu helfen.
 
Genau wie ihre menschlichen Begleiter wird auch unseren vierbeinigen Freunden manchmal im Auto übel. Wenn Fido sich flau fühlt, kann selbst eine kurze Fahrt für dich und dein Haustier zur Tortur werden. Zum Glück gibt es einige Möglichkeiten, wie du seine Reiseübelkeit lindern kannst:
 
  1. Für Komfort im Fahrzeug sorgen: Reiseübelkeit entsteht, wenn die Bewegung, die dein Hund mit dem Innenohr wahrnimmt, nicht mit der Bewegung übereinstimmt, die er sieht. Der erste Schritt, um deinem Haustier bei Reiseübelkeit zu helfen, besteht daher darin, die Fahrt angenehmer zu gestalten. Lass deinen Hund im Fahrzeug nach vorn schauen und schränke seine Sicht aus dem Fenster ein. Vielleicht möchtest du dein Haustier sogar in eine Transportbox setzen, damit es nicht nach draußen schauen kann. Da die Rückbank größerer Fahrzeuge holprig sein kann, sollte dein Hund möglichst nahe am vorderen Bereich des Autos sitzen. Du kannst auch die Fenster öffnen, um die Belüftung und den Komfort zu verbessern.
 
  1. Für Ablenkung sorgen: Manche Hunde werden im Auto aufgeregt, und wenn sie sich hineinsteigern, wird die Reiseübelkeit nur noch schlimmer. Geh vor der Autofahrt mit deinem Haustier spazieren oder spiel mit ihm. Biete Spielzeug an, um energiegeladene Haustiere abzulenken, und halte regelmäßig an, damit dein Begleiter eine Lösepause einlegen und frische Luft schnappen kann.
 
  1. Den Kreislauf durchbrechen: Bei manchen Hunden wird Reiseübelkeit zu einer konditionierten Reaktion auf Autofahrten. In diesen Fällen musst du dein Haustier neu konditionieren, damit es Autofahrten nicht mehr mit Unwohlsein verbindet. Versuch, mit deinem Hund in einem anderen Fahrzeug zu fahren, oder unternimm nur kurze Fahrten zu Orten, die dein Hund mag. Du kannst auch Leckerlis einsetzen, damit Fido positive Assoziationen mit dem Auto entwickelt, oder ein besonderes Spielzeug kaufen, mit dem er nur im Fahrzeug spielen darf. Wenn diese Maßnahmen nicht helfen, kannst du versuchen, einfach bei ausgeschaltetem Motor mit deinem Hund im Auto zu sitzen. Steigere dich über mehrere Tage hinweg langsam zu Fahrten um den Block und schließlich durch die Nachbarschaft.
 
Medikamente in Betracht ziehen: Viele Welpen wachsen aus der Reiseübelkeit heraus, und auch manche erwachsenen Hunde überwinden sie mit Geduld und dem oben beschriebenen Training. Manche Haustiere werden jedoch immer etwas unter Reiseübelkeit leiden. Wenn du verschiedene Maßnahmen ohne Erfolg ausprobiert hast, solltest du deinen Tierarzt nach milden Beruhigungsmitteln fragen, damit Fido im Auto etwas Ruhe findet.

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