So wie Sie Ihr Kind in einer Kindertagesstätte anmelden würden, können Sie dasselbe auch für Ihren Hund tun. Die Gründe für die Anmeldung sind zwar etwas andere, aber das Konzept ist gleich: Sie bringen Ihren Hund morgens hin, wo er spielen, mit anderen Hunden Kontakte knüpfen, einen Snack essen und ein Nickerchen machen kann, und holen ihn dann auf dem Heimweg von der Arbeit wieder ab. Wenn Sie darüber nachdenken, Ihren Hund in einer Hundetagesstätte anzumelden, finden Sie hier alles, was Sie wissen müssen:
Was ist eine Hundetagesstätte?
Eine Hundetagesstätte ist eine tolle Option für Hunde von vielbeschäftigten Halterinnen und Haltern, die arbeiten und ihre Hunde nicht den ganzen Tag allein zu Hause lassen möchten. Die meisten haben montags bis freitags 12 Stunden täglich geöffnet und bieten Halb- oder Ganztagesbetreuung an. Die Kosten können zwischen $8.00 und $35.00 pro Tag liegen, hängen aber vom Anbieter ab. Privat geführte Tagesstätten, die von zu Hause aus betrieben werden, sind oft günstiger als eine Einrichtung mit vollständigem Personal.
Welche Vorteile gibt es?
Eine Tagesstätte bewahrt Ihren Hund nicht nur vor Langeweile und Einsamkeit, sondern nimmt Ihnen auch mögliche Schuldgefühle, weil Sie ihn allein zu Hause lassen. Sie können zur Arbeit gehen und wissen, dass Ihr Hund gut versorgt ist und beim Kontakt mit anderen Hunden und Menschen viel Spaß hat. Nach einem langen Tag voller Bewegung und Interaktion wird Ihr Hund angenehm müde sein, wenn Sie ihn wieder abholen.
Geeignete Kandidaten
Da Ihr Hund den ganzen Tag mit anderen Hunden zusammen ist, verlangen die meisten Hundetagesstätten, dass er gesund und kastriert ist. Manche verlangen außerdem bestimmte Impfungen wie etwa gegen Bordetella. Was die nichtmedizinischen Voraussetzungen betrifft, sollte Ihr Hund gern Kontakte knüpfen und mit anderen Hunden interagieren. Wenn Ihr Hund zum Beispiel regelmäßig im Park ist und sich dort wohlfühlt, dann wäre er ein guter Kandidat für die Tagesstätte. Außerdem gewöhnen sich jüngere Hunde in der Regel besser an eine Tagesbetreuung als ältere.
Ungeeignete Kandidaten
Ungeimpfte Hunde, läufige Hündinnen und nicht kastrierte Rüden werden in Hundetagesstätten nicht aufgenommen. Hunde, die nicht ausreichend sozialisiert sind oder nicht viele positive Erfahrungen mit anderen Hunden gemacht haben, sind ebenfalls keine guten Kandidaten. Wenn Ihr Hund jemals einen anderen Hund gebissen hat oder dazu neigt, anderen Hunden gegenüber aggressiv zu sein, ist eine Tagesstätte wirklich nicht der richtige Ort für ihn. Sie sollten auch keinen Hund anmelden, der anderen Hunden eher aus dem Weg geht oder sie lediglich toleriert. Wahrscheinlich bleibt er lieber zu Hause, als den Tag in Gesellschaft anderer Hunde zu verbringen.
Die richtige Tagesstätte auswählen
Wenn Sie Ihren Fellfreund in einer Tagesstätte betreuen lassen möchten, wollen Sie sicher sein, dass Ihr Hund in guten Händen ist. Achten Sie auf eine Tagesstätte mit folgenden Eigenschaften:
- saubere und gut organisierte Einrichtung
- reichlich Spielzeug oder Ausstattung zum Spielen für die Hunde
- ein sicherer und bequemer Platz für ein Nickerchen
- fachkundiges Personal mit Grundkenntnissen der hündischen Kommunikation
- Personal, das regelmäßig mit den Hunden interagiert, einschließlich Spaziergängen im Freien
Am ersten Tag Ihres Hundes ist es eine gute Idee, noch eine Weile zu bleiben und zu beobachten. Achten Sie darauf, ob Ihr Hund glücklich oder gestresst wirkt. Achten Sie auch auf diese Anzeichen, wenn Sie sich der Tagesstätte nähern. Ihr Hund sollte beim Näherkommen glücklich und entspannt sein und nicht zögern, wie er es vielleicht beim Tierarzt tun würde.
Es ist wichtig, dass Sie sich mit dem Ort wohlfühlen, an dem Sie Ihren Hund betreuen lassen. Sie kennen Ihren Hund am besten – fragen Sie sich also, ob er sich dort ebenfalls wohlfühlen wird.
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