Starkes Haaren unter die Lupe genommen

April 22, 2014 • zack

Starkes Haaren unter die Lupe genommen
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Tierhalter überall versinken in den heißen Sommermonaten regelrecht in Hunde- oder Katzenhaaren. Warum verlieren Katzen und Hunde so viel Fell? Wodurch wird das verursacht, und gibt es eine Möglichkeit, den Ansturm des Fellwechsels zu bremsen? Im heutigen Beitrag gehen wir diesen Fragen auf den Grund und erklären die praktischsten und hilfreichsten Lösungen für Tierhalter auf der ganzen Welt.

Zunächst müssen wir herausfinden, was diese massiven Fellverlust-Wellen verursacht. Wie sich herausstellt, können viele verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Besonders wichtig sind die Wachstumsphasen. Die meisten Hunde und Katzen beginnen im Frühjahr und Herbst, ein neues Fell zu entwickeln. Das liegt daran, dass die Veränderung der Tageslänge chemische Signale in ihrem Gehirn auslöst. Wenn die Tage länger werden, muss das neue Fell dünner und kürzer sein. Werden die Tage hingegen kürzer, muss das neue Fell 
dicker und länger sein. Das ist eine natürliche Anpassung, die diesen Tieren hilft,
 die jahreszeitlichen Temperaturunterschiede besser zu vertragen. Dieser saisonale Effekt ist zwar weiterhin vorhanden, fällt bei einem Tier, das ausschließlich im Haus lebt, jedoch deutlich weniger stark aus.

Weitere Ursachen für Haarausfall können geschädigtes Haar, Stress und die Lebensweise sein. Geschädigtes oder abgebrochenes Haar muss ersetzt werden, und genauso wie Menschen durch Stress graue Haare bekommen oder eine Glatze entwickeln können, kann dasselbe auch bei Tieren wie Hunden oder Katzen passieren. Das Fell Ihres Haustiers ist  ein Spiegel seiner Lebensweise, zu der auch die Ernährung gehört. Wird das Fell also dünn und stumpf, sollten Sie vielleicht Ihr bevorzugtes Hundefutter überdenken.

Was können Sie also tun, damit herumwirbelnde Hunde- oder Katzenhaare Ihr Zuhause nicht aussehen lassen, als wäre es mit einem Zottelteppich ausgelegt? Halten Sie sich an die folgenden Regeln zur Haarentfernung.
 
Fellpflege – Und zwar reichlich! Das bedeutet, mindestens einmal pro Woche zu bürsten; je nach Rasse Ihres Tieres ist tägliches Bürsten oft noch besser. Auch Baden sollte zu Ihrer Routine gehören.

Hausputz – Ganz gleich, wie viel Haar Sie von Ihrem flauschigen Freund entfernen, es wächst immer wieder nach. Seien Sie proaktiv und saugen Sie regelmäßig, damit die Haare nicht vollständig die Herrschaft über Ihr Zuhause übernehmen.

Scheren – Für kurzhaarige Haustiere ist das nicht unbedingt eine Lösung, aber wenn Sie einen 
langhaarigen, haarenden Hund oder eine Katze haben, ist ein saisonaler Haarschnitt einer der größten Gefallen, die Sie Ihrem vierbeinigen Begleiter tun können.

Schützen Sie Ihr Hab und Gut – Möbelschoner, Fusselrollen und Trocknertücher. Gewöhnen Sie sich an diese Helfer. Sie sorgen dafür, dass Ihre Besitztümer so haarfrei wie möglich bleiben, wenn Sie Ihr Zuhause mit einem pelzigen Wirbelsturm teilen.

Tierarztbesuche – Viele Fälle von Haarausfall sind eine direkte Folge einer schlechten Gesundheit des Haustiers. Vereinbaren Sie regelmäßig Termine in Ihrer Tierarztpraxis, um sicherzustellen, dass dies nicht der Fall ist.

Ein sauberes Zuhause mit einem langhaarigen Haustier zu halten, ist viel Arbeit. Finden Sie daher die richtigen Hilfsmittel und bleiben Sie positiv. Andernfalls landen Sie noch unter einem Berg aus Tierfell. 

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