Schreckhafte Katze: So gehen Sie mit einer ängstlichen Samtpfote um

April 22, 2014 • zack

Schreckhafte Katze: So gehen Sie mit einer ängstlichen Samtpfote um
Um Katzen ranken sich viele Stereotype. Sie gelten als neugierig, schelmisch, mystisch und sogar majestätisch. Doch jeder kennt eine Katze, die als schreckhaft oder leicht zu erschrecken beschrieben wird. Katzen sind sehr unabhängige Wesen und werden manchmal fälschlicherweise für ängstlich gehalten. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen eine Katze wirklich Angst vor allem hat, was um sie herum geschieht. Sie sind kleine und zerbrechliche, wenn auch durchaus einfallsreiche Geschöpfe. Was kann man in einer solchen Situation tun, wenn eine Angstkatze so ungesellig ist, dass es Anlass zur Sorge gibt?

Im heutigen Beitrag stellen wir verschiedene Strategien vor, wie Sie mit einer verängstigten Katze umgehen und ihr helfen können, sich in ihrer eigenen Haut wohler zu fühlen.

Warum hat meine Katze Angst?

Es gibt viele Gründe, warum Katzen ein ängstliches Wesen entwickeln. Es kann die Folge früherer Traumata durch einen Menschen oder ein anderes Tier sein, einer Unterbrechung ihres gewohnten Tagesablaufs; selbst Schmerzen und Krankheiten können sich negativ auf die Psyche einer Katze auswirken. Katzen mögen außerdem keine anhaltend lauten Geräusche sowie unordentliche oder schmutzige Umgebungen.

Zu viele andere Tiere im Haushalt können viel stressbedingte Angst auslösen. Das kann sich noch verstärken, wenn die Katze sich mit den anderen Tieren nicht gut versteht. Ein weiterer Grund für neu auftretende und ungewöhnliche Anzeichen von Ängstlichkeit kann sein, dass sie einer neuen, ungewohnten Umgebung ausgesetzt oder in diese umgezogen ist.

Zahlreiche Faktoren können zum ängstlichen Verhalten einer Katze beitragen, doch entscheidend ist, was Sie dagegen tun können.
 
So machen Sie Katzen mutiger
 

 
Katzen fühlen sich in geschlossenen Räumen sicher. Auch erhöhte Plätze können ihnen als sicherer Rückzugsort erscheinen. Damit sich eine verängstigte Katze wohler fühlt, richten Sie ihr eine überdachte Höhle zum Zurückziehen ein. Legen Sie sie mit weicher Unterlage aus und verdecken Sie den Eingang teilweise, damit sich die Katze darin sicher verborgen fühlt. Aus demselben Grund können Sie einen Kratzbaum kaufen, auf dessen oberster Ebene die Katze liegen kann.

Einer verängstigten Katze ein Versteck zu bieten, ist eine gute Strategie, damit sie sich wohler fühlt. Das langfristige Ziel ist jedoch, dass sie Ihre Gesellschaft genießt. Deshalb müssen Sie mit der Katze interagieren. Aufgrund ihres wählerischen Wesens und ihrer Ängstlichkeit kann das allerdings etwas kompliziert sein. Gehen Sie langsam vor und lassen Sie die Katze bestimmen, wann und wie sie Kontakt aufnehmen möchte. Versuchen Sie, sie mit einem Spielzeug zum Spielen zu animieren; Spielangeln eignen sich dafür hervorragend. So halten Sie etwas Abstand und können dennoch mit ihr interagieren.

Sie können Ihrer Katze außerdem regelmäßig ihre bevorzugten Katzensnacks geben. Das trägt zusammen mit festen Fütterungszeiten wesentlich dazu bei, die Bindung zwischen Ihnen beiden aufzubauen. Meistens wird eine verängstigte Katze das Leckerli nicht direkt aus Ihrer Hand nehmen, sodass Sie es für sie liegen lassen müssen. Wenn einige Zeit vergangen ist und Sie Vertrauen aufgebaut haben, können Sie jedoch versuchen, sie aus der Hand zu füttern. Wichtig ist, schrittweise vorzugehen: Beobachten Sie die Katze zunächst aus der Entfernung beim Fressen und kommen Sie jedes Mal ein wenig näher.

Wenn Sie diese Tipps geduldig befolgen, Ihrer Katze zugleich den Raum geben, den sie zur Eingewöhnung braucht, und mögliche Stressfaktoren beseitigen, die bei ihr Angst auslösen könnten, wird es Ihnen bestimmt gelingen, Ihre Angstkatze zu einer furchtlosen Katze zu sozialisieren. 
 

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Kommentare(1)

  1. Baleigh Nicole Standifur

    Love it!!!!!!!!! :)

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