Rohfutterbasierte Ernährungsweisen werden bei Hundehaltern immer beliebter, die der Ansicht sind, dass Trockenfutter in seinem Nährwert völlig unzureichend ist. Die Rohfutterbewegung löst jedoch eine intensive Debatte unter Hundehaltern aus. Der Mangel an verlässlichen Informationen über Rohfutterdiäten sowie Fragen zu Gesundheit und Sicherheit haben die Angelegenheit zusätzlich kompliziert. Im Folgenden finden Sie die Vor- und Nachteile sowie die problematischen Aspekte einer Rohfutterdiät.
Die Vorteile
Befürworter von Rohfutterdiäten verweisen bei der Umstellung von Trockenfutter häufig auf die gesundheitlichen Vorteile. Eine Rohfutterdiät bietet Hunden einen höheren Nährwert, da sie Lebensmittel fressen, die nicht verändert oder mit Konservierungsstoffen vollgepumpt wurden. Viele Trockenfuttersorten für Hunde werden aus tierischen Nebenerzeugnissen, Reis und anderen Getreidesorten mit geringem oder gar keinem Nährwert hergestellt.
Eine Rohfutterdiät ist frei von Konservierungsstoffen und enthält mehr Nährstoffe, die ein Hund für ein gesundes Wachstum und eine gute Entwicklung benötigt. Hunde mit Futtermittelallergien oder Nährstoffmängeln in ihrer derzeitigen Ernährung können von der besseren Kontrolle profitieren, die eine Rohfutterdiät bietet. Durch Rohfütterung können Sie als Halter Futterpläne für Ihren Hund zusammenstellen, die seinen spezifischen Nährstoffbedarf decken (falls Mängel bestehen), und Zutaten vermeiden, die bei Ihrem Hund allergische Reaktionen auslösen.
Es gibt außerdem anekdotische Hinweise darauf, dass Rohfutterdiäten weitere Vorteile für das allgemeine psychische und körperliche Wohlbefinden Ihres Hundes bieten. Knochen gehören zu einigen Rohfutterplänen. Manche Halter haben festgestellt, dass Knochen im Futter den natürlichen Kautrieb lindern und dadurch das allgemeine Verhalten verbessern können.
Die Nachteile
Während viele Befürworter der Rohfütterung auf Jahrhunderte des Überlebens von Hunden mit Rohfutter verweisen, weisen Kritiker schnell darauf hin, dass es früher im Vergleich zu heute weniger unterschiedliche Rassen gab. Bei so vielen verschiedenen Rassen ist es schwierig, eine Rohfutterdiät zu bestimmen, die für alle Hunde geeignet ist. Unterschiedliche Rassen haben unterschiedliche Bedürfnisse, und manche weisen natürliche Mängel auf, die Rohfutterdiäten erschweren.
Es kann außerdem schwierig sein, sicherzustellen, dass die für Ihren Hund zubereitete Rohfutterdiät seinen gesamten Nährstoffbedarf deckt. Eine Rohfutterdiät muss ausgewogen sein, damit sie weiterhin der Gesundheit Ihres Hundes zugutekommt.
Die problematischen Aspekte
Die größte Sorge vieler Menschen bei einer Rohfutterdiät ist das Gesundheitsrisiko, das sie für einen Hund darstellen könnte. Während der Herstellungsprozess von Trockenfutter viele Nährstoffe und Vitamine in den Zutaten zerstört, beseitigt er auch viele der potenziellen Risikofaktoren, die in diesen Zutaten vorkommen. Rohfutterdiäten enthalten nachweislich gefährliche Bakterien wie Salmonellen, E. coli und Staphylococcus aureus.
Ihr Hund kann viele dieser Bakterien über seinen Kot ausscheiden, doch Spuren können durch Ihren Hund auf Teppiche und Möbel im Haus übertragen werden. Kleine Kinder und ältere Menschen, die in Ihrem Haushalt leben, riskieren, sich mit diesen Bakterien zu infizieren und schwer zu erkranken.
Darüber hinaus kommen in rohem Fleisch weitere Krankheitserreger vor, die Ihren Hund schwer krank machen und sein Leben bedrohen können. Beispiele hierfür sind Neospora caninum, Nanophyetus salmincola und Trichinella spiralis.
Nicht zuletzt besteht das Gesundheitsrisiko, das Knochen für Ihren Hund darstellen. Das Kauen auf rohen Knochen kann zu Darmverschlüssen, Durchbohrungen von Magen und Darm sowie abgesplitterten oder abgebrochenen Zähnen führen.
Letztlich sollte die Entscheidung, Ihren Hund auf eine Rohfutterdiät umzustellen, erst nach einer gründlichen Recherche über die Nährstoffbedürfnisse seiner Rasse getroffen werden. Wenn Sie sich für eine Rohfutterdiät entscheiden, ist es außerdem sinnvoll, den Plan mit dem Tierarzt Ihres Hundes zu besprechen.
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Kommentare(3)
It is idiotic to suggest that different breeds of dogs have different nutritional needs, just as suggesting that different races of people need different diets. All dogs are wolves -- a sub-species of grey wolf, regardless of size or conformation. For 12 years, I have been feeding the raw-meaty-bones diet (raw muscle and organ meats and meaty bones for minerals and to keep dogs' teeth clean). I breed Labrador retrievers and standard Poodles. At all ages, they all thrive on raw meats and meaty bones, beef and chicken primarily, but many kinds of meats are just fine. Bacteria are handled nicely by dogs' very acidic digestive system. No bacterial illnesses in 12 years. Have a look at Dr. Tom Lonsdale's web site, rawmeatybones,com for further information.
I tried feeding raw food to my two cats. Although very expensive, they turned their noses up at it. Can't say I blamed them; that stuff stunk! They're very happy with a high-quality wet food and a few kernels of kibble. A strictly dry diet, be it dog or cat, is not healthy for the respective animal. Many sources on the 'net' explain why.
I've been feeding my cats a raw diet for a year and a half. Yes it took time to convert my biscuit eating cats to raw food, it takes time and manipulation. They are very happy with it now and their coats are gloriously thick and soft with shiny teeth. The only warning I'd add is that for cats make sure you do the research, they need beef heart regularly (for taurine which is vital) and they need bone (mine eat raw chicken wings and rabbit) to meet their calcium requirements in addition to raw meat. And before anyone quotes feeding chicken bones to cats, raw is fine and natural it's when they are cooked they are dangerously brittle. Oh and as a side benefit to those housebound kitties you'll find that without all the bulking ingredients their litter deposits are a lot smaller and barely smell! I actually have to check the litter box regularly as there's no stench to warn me!
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