So verhindern Sie, dass Ihr Hund an der Leine zieht

September 5, 2014 • danielle

So verhindern Sie, dass Ihr Hund an der Leine zieht
Ein Hund, der an der Leine zieht, kann einen Spaziergang im Park eher zu einem Kampf als zu einem Vergnügen machen. Wenn Ihr Hund zieht, lässt sich das Problem mit Training und etwas Einsatz Ihrerseits beheben. Auch verschiedene moderne Hilfsmittel können Sie dabei unterstützen, die Kontrolle über Ihr Haustier zu gewinnen.
 
Das Wichtigste, das Sie bei diesem Thema bedenken sollten, ist, dass Hunde nicht mit dem Wissen geboren werden, wie man an der Leine läuft. Genau wie das Erlernen des Kommandos ‘Sitz’ oder nicht in die Wohnung zu machen, muss einem Hund beigebracht werden, auf Spaziergängen ordentlich neben Ihnen zu laufen.
 
Natürlich wird ein Hund, der einen neuen Ort erkundet, eher nicht in einer geraden Linie und in gleichmäßigem Tempo laufen. Er wird von einer Seite zur anderen streunen, anhalten, um an etwas zu schnüffeln, ein paar Minuten wild herumrennen, an etwas anderem schnüffeln und auf alles pinkeln, was ihm nur möglich ist. Die Leine schränkt dieses Verhalten ein, was zu Ziehen und einem schmerzenden Arm Ihrerseits führt, während Ihr Hund versucht, ungeachtet Ihrer und seiner Wünsche zu tun, was er möchte.
 
Ganz allgemein zieht ein Hund, weil er feststellt, dass es funktioniert. Ziehen bedeutet, dass er an diesem seltsamen Ding auf dem Boden schnüffeln darf. Ziehen bedeutet, dass er mit dem anderen Hund Kontakt aufnehmen kann, mit dem er es wollte, oder schneller in den Park gelangt. Wenn Ziehen aus Sicht Ihres Hundes funktioniert, warum sollte er damit aufhören?
 
Ihrem Hund beizubringen, nicht mehr zu ziehen, dreht sich darum, ihm zu erklären, dass Ziehen ihm nicht das verschafft, was er möchte. Eine hervorragende Trainingsmethode besteht darin, Ihren Hund anzuleinen und wie gewohnt vorwärtszugehen. Sobald Ihr Hund anfängt zu ziehen, bleiben Sie stehen und gehen rückwärts. Wenn die Leine wieder locker ist, gehen Sie vorwärts und geben Ihrem Hund ein Leckerli. Wenn das Ziehen erneut beginnt, gehen Sie wieder rückwärts. Schon bald wird Ihr Hund verstehen, dass Ziehen nichts bringt, während eine lockere Leine Leckerlis und die Möglichkeit bedeutet, weiter vorwärtszugehen.
 
Konsequenz ist beim Training gegen das Ziehen wichtig. Sobald Sie beginnen, müssen Sie das Training bei jedem Spaziergang fortsetzen. Wenn Ihr Hund auch nur einmal durch Ziehen erreicht, was er möchte, sind Sie wieder am Anfang.
 
Halfter oder speziell entwickelte Anti-Zug-Geschirre sind ebenfalls eine Option für eigensinnige Hunde. Ähnlich wie ein Pferdehalfter ermöglichen Halfter dem Besitzer die Kontrolle über den Kopf des Hundes, wodurch es für den Hund schwieriger wird zu ziehen. Für diesen Zweck entwickelte Geschirre verfügen meist über Elemente, die sich unter den Achseln zusammenziehen. Das hält Hunde davon ab, nach vorn zu stürmen, und gibt dem Besitzer mehr Kontrolle.
 
 

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