Der Psychologieprofessor der University of British Columbia, Stanly Coren, vermutet, dass Menschen sich zu Vertrautem hingezogen fühlen – und deshalb auch zu ihren eigenen Gesichtern, die sie jeden Tag immer wieder im Spiegel sehen. Diese Vorliebe führt dazu, dass Menschen sich häufig für Haustiere entscheiden, die sie unbewusst an sich selbst erinnern.


Coren führte eine Studie durch, in der er untersuchte, welchen Einfluss die Frisur einer Frau auf die Hunderassen hat, zu denen sie sich hingezogen fühlt. Er stellte fest, dass Frauen, deren Haare die Ohren bedeckten, deutlich häufiger Hunde wie den Springer Spaniel bevorzugten. Frauen mit kurzen Haaren und sichtbaren Ohren bevorzugten Rassen wie den Siberian Husky und den Basenji.
Corens Fazit: Vertrautheit schafft Zuneigung.

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Die Psychologen Nicholas Christenfeld und Michael Roy von der University of California fanden ähnliche Ergebnisse. Sie baten Testpersonen, sich eine unübersichtliche Sammlung von Fotos von Hunden und ihren Besitzern anzusehen und zu versuchen, die passenden Paare zuzuordnen. In zwei Dritteln der Fälle verbanden die Testpersonen Besitzer und Haustier allein anhand ihres Aussehens.
Der Effekt ist vermutlich auf evolutionär bedingte Elterninstinkte zurückzuführen. Laut Christenfeld sind wir instinktiv auf kleine, nicht sprachfähige Wesen eingestellt, die uns ähneln – ebenso wie wir dazu veranlagt sind, unseren Kindern und jungen Verwandten Zuneigung zu zeigen, um das Überleben unserer Gene zu sichern.


Wenn du und dein Haustier wie Doppelgänger seid, kann es sich wirklich lohnen, eure passende Optik zu präsentieren. Jiro Yamada gewann mit seinem zweijährigen Shar-Pei Occhansticks bei einem jährlichen Doppelgänger-Wettbewerb in Tokio 300,000 Yen.




Kommentare(1)
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