Diese Eigenschaften ergeben schon auf den ersten Blick vollkommen Sinn. Die Haltung eines Hundes erfordert aufmerksame, praktische Pflege sowie viel soziale Interaktion. Katzen hingegen brauchen deutlich weniger Pflege und bieten eine individuellere Art von Gesellschaft, als man es von der Rudelmentalität ihrer hündischen Artgenossen erwarten würde. Die leicht eigenwillige Art von Katzen, ihre – sagen wir – wählerische Natur, hat sich sehr negativ auf ihre Beliebtheit ausgewirkt. Menschen stehen Katzen und Katzenhaltern deutlich häufiger ablehnend gegenüber als Hunden und Hundehaltern. Wenn man jedoch Internet-Memes anschaut, würde man das nie vermuten.Diese Diskriminierung von Katzen ist vermutlich auf ihre ungeselligen Instinkte zurückzuführen. Katzen sind territoriale Wesen und zugleich starke, beeindruckende Raubtiere. Für ihre Größe steckt in dem niedlichen kleinen Paket jede Menge Kraft und scharfe Krallen. Menschen missverstehen oft, wie man sich Katzen am besten nähert, oder fühlen sich von ihrer vermeintlich hochnäsigen Art beleidigt. Es hilft auch nicht gerade, dass einsame Junggesellinnen sich gelegentlich in großen Häusern mit mehr als zehn Katzen niederlassen. All das trägt insgesamt zu einem negativen Bild von Katzen und Katzenmenschen bei.
häufiger einen Hochschulabschluss haben als Hundehalter. Natürlich kann das darauf zurückzuführen sein, dass sie länger arbeiten und ein Haustier wählen, das besser zu ihrem Lebensstil passt, aber es ist dennoch ein bemerkenswerter Zufall.Hundemenschen hingegen leiden nicht wirklich unter negativen Stereotypen. Es sei denn, sie besitzen Pitbulls – doch dieses Stigma ist größtenteils auf die brutale und verwerfliche Praxis von Hundekämpfen zurückzuführen. Hunde kommen im Allgemeinen mit jedem gut aus, dem ein wedelnder Schwanz und gelegentliches Abschlecken des Gesichts nichts ausmachen. Auch Hundehalter haben den Ruf, extrovertiert zu sein. Es wird sogar gemunkelt, dass alleinstehende Männer Welpen als effektive Möglichkeit nutzen, um Frauen kennenzulernen… Und mit „gemunkelt“ meine ich bestätigt. Es funktioniert wirklich.
Stellen Sie einfach sicher, dass Sie Ihr Haustier aus den richtigen Gründen adoptieren!

Kommentare(4)
I heard long ago that cats outnumbered dogs by over a million as pet of choice in the U.S. When did the change occur?
Being the owner of a border collie, I reflect her desire to have everything in order and its proper place.
Therefore I just have to point out that in the first line the author has used the word penultimate incorrectly.
Dogs and cats are not the last but one companions for humans in contemporary society.
They may be the ultimate companion, the first and last companion, or let's merely say the perfect companion.
Penultimate is a useful word if you know what it means, but it's not to be thrown around just because it sounds good.
Good article otherwise.
I think you nailed the cat/cat lover. I'm one, and my Siamese is just like the cartoon. However, my Garfield-looking other cat is just the opposite--very needy and affectionate!
I have both a cat and a dog, actually and currently 8 cats and I share 1 dog. What I've noticed throughout the years is that the best cat owners have a dog personality and the best dog owners have a cat personality...meaning it takes a sap to be a great cat owner, and someone who will take the back seat to a cat's desires, but it will take a top dog (I'm the boss) attitude, with love to be a great dog owner.
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