1. Gesundheitliche Probleme
Bevor Sie psychologische Ursachen in Betracht ziehen, sollten Sie Ihre Tierarztpraxis aufsuchen, damit Ihre Katze gründlich untersucht werden kann. Bei einer älteren Katze kann eine Schilddrüsenüberfunktion der Grund für die verstärkte Lautäußerung sein; diese lässt sich mit einer sorgfältig abgestimmten Medikation behandeln. Auch Nierenerkrankungen sind bei älteren Katzen häufig, können jedoch Tiere jeden Alters betreffen. Um das Fortschreiten einer Nierenerkrankung zu verlangsamen, sind eine sorgfältige Überwachung und Ernährungsumstellungen erforderlich. Grundsätzlich kann jede Krankheit, durch die sich Ihr Tier hungrig, verwirrt, durstig oder schmerzgeplagt fühlt, ständiges Weinen verursachen. Daher werden wahrscheinlich eine gründliche körperliche Untersuchung und umfangreiche Bluttests notwendig sein.
2. Einsamkeit
Wenn körperliche Probleme ausgeschlossen wurden, ist es an der Zeit, die psychische Gesundheit Ihrer Katze genauer zu betrachten. Gesellige Katzen miauen möglicherweise, um Aufmerksamkeit zu bekommen, besonders wenn es nachts im Haus ruhig ist. Leider werden viele Katzen, die es gewohnt sind, mit anderen Katzen zusammenzuleben, besonders laut, wenn ihr Freund stirbt, da sie spüren, dass sich etwas verändert hat. Wenn Sie Ihrer Katze das Weinen abgewöhnen möchten, können Sie es zur Gewohnheit machen, ihr nur in ruhigen Phasen Aufmerksamkeit zu schenken. Es ist jedoch wichtig, dies mit ausreichender Fürsorge in Einklang zu bringen: Vernachlässigen Sie niemals die emotionalen Bedürfnisse Ihrer Katze und nehmen Sie sich täglich Zeit für Zuneigung und gemeinsames Spielen.
3. Auf der Suche nach Futter
Wenn Ihre Katze immer dann laut wird, wenn Sie die Küche betreten oder wenn die Fütterungszeit naht, können Sie dieses Weinen möglicherweise verringern, indem Sie das Futter geben, wenn die Katze ruhig ist. Wenn Sie Leckerlis geben, sollten Sie außerdem erwägen, damit aufzuhören, bis das Interesse Ihrer Katze an Futter nicht mehr zu ständigem Miauen führt. Ein gesteigertes Hungergefühl sollte erneut tierärztlich abgeklärt werden, denn Essen ohne ein Sättigungsgefühl ist ein Warnzeichen für bestimmte gesundheitliche Probleme.
Manche Katzen weinen, weil sie nicht ausreichend beschäftigt werden. Überlegen Sie daher, ob Sie Ihrem Tier genügend abwechslungsreiche Aktivitäten bieten. Ihre Katze sollte Plätze haben, von denen aus sie die Außenwelt beobachten kann, sowie viele klassische Spielzeuge. Intelligentere Katzen mögen aber auch die Herausforderung von Denkspielzeug.
5. Stress
Denken Sie abschließend darüber nach, ob größere Veränderungen Ihr Tier stressen könnten, denn zwischen Stress und Weinen besteht ein Zusammenhang. Häufige Beispiele sind ein neues Zuhause, ein neues Baby oder Konflikte im Haushalt. Sie können es Ihrer Katze leichter machen, indem Sie ihr zusätzliche Zuneigung schenken und beruhigendes Verhalten zeigen.
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