Ärzte und Behörden erinnern uns Menschen ständig daran, auf die Signale unseres Körpers in Bezug auf Gesundheit und Wohlbefinden zu achten. Für Haustierbesitzer ist es ebenso wichtig, die Warnzeichen zu erkennen, die darauf hindeuten, dass mit ihrem besten Freund etwas nicht stimmt. Man könnte sogar argumentieren, dass es noch wichtiger ist, auf Warnzeichen bei Ihrem Hund zu achten und gezielt nach ihnen zu suchen. Schließlich spricht Ihr Hund nicht Ihre Sprache und kann nicht eindeutig mitteilen, wenn es ihm schlecht geht.
Wenn Sie einen Hund haben, sollten Sie die Warnzeichen kennen, die darauf hindeuten können, dass Ihr Hund an Krebs leidet. Warten Sie nicht, bis es zu spät ist, sondern achten Sie auf diese Anzeichen, damit Krebs möglichst früh erkannt werden kann, wenn er noch behandelbar ist (oder das Leiden zumindest verringert werden kann).
Wichtig: Die folgenden Anzeichen sind recht allgemein. Nur weil Ihr Hund einige der unten genannten Symptome zeigt, bedeutet das nicht, dass er an Krebs leidet. Wenden Sie sich zunächst an Ihren Tierarzt vor Ort, damit mögliche ernsthafte Erkrankungen, einschließlich Krebs, ausgeschlossen werden können.
1. Starke Gerüche
Dieses Anzeichen kann schwer zu beurteilen sein, denn vermutlich glaubt jeder Besitzer, dass Hunde einige eigenartige Gerüche haben, die wir Menschen einfach nicht gewohnt sind. Zwar ist „Hundeatem“ bei allen Hunden üblich, er sollte jedoch nicht extrem stark sein. Starke, üble Gerüche aus dem Maul, der Nase oder dem Hinterteil Ihres Hundes könnten auf einen Tumor hinweisen.
2. Beulen und Knoten
Nehmen Sie sich einmal im Monat etwas Zeit, um mit den Händen den Körper Ihres Hundes nach ungewöhnlichen Knoten oder Beulen unter der Haut abzusuchen. Kontrollieren Sie unbedingt auch hinter den Ohren und rund um das Gesicht. Wenn Sie dies zum ersten Mal tun, kann eine Beule einfach nur eine Beule sein. Entscheidend ist, sich zu merken, wo Sie Beulen oder Knoten entdeckt haben, und nach 2-4 Wochen erneut zu prüfen, ob sie sich größer anfühlen und/oder sichtbar an Größe zugenommen haben.
3. Gewichtsverlust
Das Gewicht Ihres Hundes sollte in einem gesunden Bereich bleiben und nicht zu stark schwanken. Natürlich kann das Körpergewicht Ihres Hundes von Zeit zu Zeit variieren. Beispielsweise könnten die warmen Sommermonate dazu führen, dass Ihr Hund Gewicht verliert, wenn er weniger frisst oder sein dichtes Unterfell verliert. Achten sollten Sie jedoch auf plötzliche, drastische Gewichtsabnahmen.
4. Appetitlosigkeit
Gehört Ihr Hund zu den Vierbeinern, die es kaum erwarten können, dass Sie den Futternapf hinstellen, bevor sie sich darauf stürzen? Ein plötzliches Desinteresse am Futter oder verminderter Appetit könnte ein Anzeichen dafür sein, dass Ihr Hund krank ist. Das bedeutet zwar nicht zwangsläufig, dass Krebs die Ursache ist, doch es ist eine Möglichkeit und sollte in jedem Fall Anlass zur Sorge geben.
5. Energiemangel
Sie haben sicher schon von den „Hundstagen des Sommers“ gehört, wenn das Energieniveau aller sinkt, weil es einfach viel zu heiß ist, um irgendetwas zu tun. Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen einem faulen und einem lethargischen Hund. Sie haben Ihren Hund vermutlich schon lange genug, um seine Aktivitätsmuster im Laufe des Tages zu kennen. Wenn Sie über einen längeren Zeitraum einen starken Rückgang seines Aktivitätsniveaus feststellen, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, um sicherzustellen, dass in seinem Körper kein Krebs aggressiv wächst.
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Kommentare(1)
I have a dog that is about 9 years old rescue. He has developed shin tags first on head and now more on body. They are pink round raised and not painful ? are they dangerous? Should they be removed. Vet says they usually fall off?
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